Wir Bergler in den Bergen sind eigentlich nicht schuld, dass wir da sind

➔ Dokumentarfilm Fredi M. Murer, Schweiz 1974, 113 min, OmdU


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Dienstag, 31.08.2021 / 20:00 Uhr / Raggal, Walserhalle

Ticketpreis: 10,- / 8,-

Der Walserherbst widmet sein cineastisches Programm voll und ganz dem Schweizer Filmemacher Fredi M. Murer. Der Regisseur, Drehbuchautor, Fotograf und Zeichner gilt als Schlüsselfigur des Schweizer und internationalen Independent-Films.

Der Dokumentarfilm “Wir Bergler in den Bergen sind eigentlich nicht schuld, dass wir da sind” spiegelt die drei unterschiedlichen, nebeneinander existierenden Entwicklungsstadien des Bergkantons Uri, aus dem der in Zürich lebende Filmemacher Fredi M. Murer stammt. In Göschenen, am Fuße des an der europäischen Nord-Süd-Achse liegenden Gotthards, hat die Industrialisierung längst Einzug gehalten: Aus den ehemaligen Bergbäuerinnen und -bauern sind Arbeiterinnen bzw. Arbeiter und Angestellte geworden. Im Schächental hingegen pflegt man noch die traditionelle Alpwirtschaft. Und das Dorf Bristen im Maderanertal befindet sich mitten im Umbruch. 250 Personen verlassen täglich den Ort, um auswärts zur Arbeit oder Schule zu gehen. Faszinierend, wie sich dieser Klassiker des neuen Schweizer Films mit Liebe und Sorgfalt den Menschen nähert, indem er sie zu Wort kommen lässt. Schauen in den Bergen Eine Hommage an Fredi M. Murer und seine Berg-Trilogie Beim Locarno Film Festival, einem der bedeutendsten weltweit, wurde Fredi M. Murer 2019 für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Fredi M. Murer hat seine Zeitgenossinnen und Zeitgenossen portraitiert und sich dabei die Zukunft seines Landes vorgestellt. Er hat die Geschichten von Menschen aus den abgelegensten Orten erzählt und mit der Zeit gespielt, mit seiner Kunst und seiner Epoche, so Lili Hinstin, künstlerische Leiterin des Locarno Film Festival. Die Filme der „Berg-Trilogie“ entstanden in alpinen, ländlichen Teilen seines Heimatlandes und fokussieren auf die Menschen und die Natur, in der sie leben. Sie beschönigen nichts und meiden jegliche Postkarten-Motive. Für Fredi M. Murer, der in Zürich lebt und die Stadt liebt, war die Trilogie eine Reise zurück in seine Kindheit. Er kam 1940 als jüngstes von sechs Kindern im Kanton Nidwalden zur Welt. Kein Zufall, dass alle drei Filme von einem kindlichen Blick auf die Welt geprägt sind. Dessen stumme, aber beredte Botschaft: “Was wir heute tun, müssen sie morgen bewältigen” (Walter Ruggle, Filmkritiker). (c) Filmstill, Wir Bergler in den Bergen

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