Der Film folgt den Spuren der Verwüstungen, die Machtstreben und maßloses Wachstum hinterlassen haben – und begegnet Menschen, die sich diesem Erbe auf andere Weise stellen, es verwandeln und neue Wege suchen. Regisseur Vadim Jendreyko reist quer durch Europa, von Athen, der Geburtsstätte der Demokratie, bis zum norwegischen Eismeer, und spricht mit Menschen unterschiedlichster Herkunft – darunter eine Dirigentin und ein General, ein Vogelforscher und eine Geologin. In eindringlichen Bildern und vielstimmigen Gesprächen erkundet der Film den Umgang mit europäischer Erinnerung – und die Hoffnung auf eine andere Zukunft. Vadim Jendreyko, Schweiz 2024, 136 min