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© Caritas Wien

© I Cantori da Vermèi

Klingende Kirche
I Cantori da VermÈi
Mehrstimmige Vokalmusik aus Trentino (ITA)
So 19.08. / 19:00 / Bergkirche DAMÜLS


I Cantori da Vermèi singen in der alten Kirchensprache Latein und hegen die schon fast ausgestorbene Tradition der tradierten Mehrstimmigkeit in den italienischen Alpen, die mächtig von einer Talseite zur anderen klingt. Mit dem Ziel, Beispiele dieser Vokalmusik zu sammeln, rief der Musikethnologe Renato Morelli das Projekt I Cantori da Vermèi (Die Kantoren aus Vermèi) ins Leben. Der Gesang des Männerchors ist traditionell archaisch, klangvoll und facettenreich bis hin zu laut gebrüllt. Gesungen werden Litaneien, Rosenkränze, Totenmessen (Miserere, Dies Irae, De profundis, Libera me Domine), profane Lieder und Trinklieder.

Die Sänger:
Alberto Delpero (Maestro), Ernesto Daldoss, Matteo Giovannini, Marco Slanzi, Danilo Bertolini, Andrea Longhi, Daniele Bertolini, Maurizio Deflorian
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© Dietmar Nigsch

© Gunther Niedermair

Klingende Kirche
Da Sora
Soloprogramm Maria Craffonara (ITA)
So 26.08. / 19:00 / Bergkirche Marul


Die aus Südtirol stammende Maria Craffonara präsentiert in der Bergkirche Marul ihr Soloprogramm „Da Sora“ – ladinisch für „Alleine“. Craffonara schipperte bereits musizierend mit Hubert von Goisern auf der Donau bis zur Mündung ins Schwarze Meer und veröffentlichte mit dem Quartett „Donauwellenreiter“ drei Tonträger. Mit dem neuen Programm erfüllt sie sich den Wunsch, ihre ureigensten Töne und Klänge zu ergründen.

In „Da Sora“ singt Maria Craffonara auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch, dem Dialekt ihrer Heimat Bruneck. Außerdem spielt die leidenschaftliche Musikerin Violine, Piano und das Zupfinstrument Kalimba

„Das Zentrum des Abends aber ist Craffonaras Stimme, die mühelos elegant eine Leidenschaft und Hingabe erreicht, die ihresgleichen kaum findet.“ (Stefanie Panzenböck, FALTER)
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© Dietmar Nigsch

© Walserherbst

Lange Musiknacht
OU Jodelfest trifft Radix Musikwerkstatt
Musik verbindet
Sa 01.09. / ab 20:00 / Dorfzentrum Sonntag


Der Walserherbst ist dieses Jahr Gastgeber gleich zweier Musikwerkstätten und macht für die „Lange Musiknacht“ das gesamte Dorfzentrum von Sonntag zur Bühne. An Freiluftplätzen und ausgewählten Orten vereinen sich die Stimmen des OU Jodelfest und die Instrumente der Radix Musikwerkstatt. Das gemeinsame Gipfeltreffen nach getaner Kursarbeit wird gefeiert und sorgt für eine nächtliche Klangwolke über dem Tal. Der Sound wird den BesucherInnen den Weg weisen. Das wird ein Fest!

Tags darauf gestalten MusikerInnen und SängerInnen stimmungsvolle Sonntagsmessen in Blons und Fontanella.

Dorf-Lageplan zum Download (PDF)
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© Andreas Schertenleib

© Werner Puntigam

Moritaten aus dem Wienerwald und dem Walsertal
Stimme & Elektronik: Gilbert Handler
Stimme: Alexandra Sommerfeld
Fr 07.09. / 20:30 / Altes „Sprützahus“ SONNTAG


Es ist etwas passiert. Die Menschen haben Sachen gemacht, für die man gemeinhin im Gefängnis landet. Gilbert Handler hat den Wienerwald und sein Umland nach den großen und kleinen Gesetzesbrechern aus den letzten Jahrzehnten abgegrast und ihnen mit seinen „Moritaten aus dem Wienerwald” ein wunderbares Denkmal gesetzt.

Die elektronischen Mörderballaden erinnern ein bisschen an Prater und Leopoldimarkt, Filmmusik, große, weite Welt – und sind dann wieder bescheiden und klein.

Speziell für diesen Abend arrangieren und spielen Gilbert Handler und Alexandra Sommerfeld Moritaten aus dem Großen Walsertal. Das „Nachtvolk“ in Schluchten und Tobeln sowie schlitzohrige Spielhöhlenbetreiber sind ebenso Thema wie eine tödliche Überdosis an Gastfreundschaft oder die unheimlichen Auswüchse der Volksfrömmigkeit im Tal.
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© Martha Laschkolnig

© Mose

Mose
Plattenpräsentation
Sa 08.09. / 20:30 / Festivalzentrum Sonntag


Der Walserherbst bietet die seltene und umso schönere Gelegenheit, die Vorarlberger Band Mose live zu hören. Die fünfköpfige Band präsentiert ihr neues Album „Filmmusik“, das beim Label Klangbad erscheint. Mit ihrer bereits achten Produktion liefern Mose einen außergewöhnlichen Soundtrack zu einem imaginären Western – und klingen dabei bisweilen so, als läge Feldkirch in Arizona und der Bregenzerwald am Rande der Prärie.

Thomas Keckeis: Gitarre, Gesang
Thomas Kuschny: Gitarre, Gesang
Markus Marte: Gesang, Schlag- und Tasteninstrumente
Karl Müllner: Bass
Herbert Walser-Breuß: Trompete, Tuba, Elektronik
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